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Märkische Heide in Brandenburg an der Havel

Märkische Heide

Land Brandenburg

„Märkische Heide – märkischer Sand ...“ - so lautet ein Teil der bekannten brandenburgischen „Nationalhymne“.

Die Heide war einst eine weit verbreitete Landschaftsform in der Mark. Gekennzeichnet ist dieser Landschaftstyp durch Sträucher mit immergrünem, hartem Laub und durch eine Dominanz von Heidekrautgewächsen. Im übertragenen Sinne wird häufig auch jede Art von landwirtschaftlich unbebautem, flachem Land „Heide“ genannt. In der Mark werden auch aufgelichtete Kiefernwälder oft als „Heide“ bezeichnet.

Die Gesamtfläche aller als „Heide“ bezeichneten Gebiete erreichte nach dem Dreißigjährigen Krieg ihre größte Ausdehnung. Heute beträgt die Fläche der Heidelandschaften im Land Brandenburg nahezu 12.500 Hektar. Damit verfügt das Land über mehr derartige Flächen als jedes andere Bundesland in Deutschland.

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Stadt Brandenburg an der Havel

Einst verfügten auch die Alt- und die Neustadt von Brandenburg über ausgedehnte Heidelandschaften. Die nährstoffarmen sandigen Gebiete dienten vor allem als Hütung für die großen Schafherden, die die Basis der Textilindustrie beider Städte darstellten. Mit dem Niedergang der Textilindustrie in der Stadt ab 1865 erfuhren auch die Heidelandschaften umfangreiche Umgestaltungen.

Die Altstädtische Heide, die zwischen Gördensee und Briest liegt, wurde nach 1914 zu einem Flugfeld umgestaltet. Weitere Flächen nutzte man zum Anbau von Spargel oder als Forstflächen für die schnellwachsende Kiefer. Heute ist das Areal mit einem der größten Solarparks Deutschlands belegt. Kleinere, noch bis 1994 vom Militär genutzte Gebiete holt sich schrittweise die Natur zurück und lässt stellenweise schon wieder die urtümliche Heidelandschaft erkennen. Die Neustädtische Heide, zwischen Buckau, Mahlenzien, Kirchmöser und dem Möserschen See gelegen, ist im 18. und 19. Jahrhundert stark aufgeforstet worden. Die hüglige Landschaft ist heute zu großen Teilen mit Kiefern bestanden, doch hat sich im nördlichen Teil des Gebietes nahe des Gränerts eine kleine Heidelandschaft erhalten.

Die Zingelheide im Südwesten der Stadt hat Elemente einer Heidelandschaft erhalten und steht deshalb unter Schutz.

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